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Wie Man 20 Personen in Teams Aufteilt: Wie Viele Teams und Welche Größe

Veröffentlicht am
Lesezeit 5 min
Luftaufnahme eines in farbige Zonen geteilten Spielfelds mit Spielergruppen, die Teams bilden

Bei 20 Personen funktionieren vor allem diese Aufteilungen: 2 Teams zu je 10, 4 Teams zu je 5, 5 Teams zu je 4, oder 2 Teams mit je 7 Stammspielern und 6 Personen, die sich auf der Bank abwechseln. Es gibt keine einzige richtige Antwort — es hängt von drei Dingen ab: wie viel Platz zur Verfügung steht, wie viel Zeit ihr habt, und ob alle gleichzeitig spielen müssen oder auch warten können.

Die möglichen Aufteilungen für 20 Personen

AufteilungPersonen pro TeamPasst gut zu
2 Teams à 1010 + 10Futsal oder Volleyball mit Rotation, Völkerball, großes Teambuilding
4 Teams à 55 + 5 + 5 + 5Reduziertes 7er-Fußball, schnelles Mini-Turnier mit mehreren kurzen Spielen
5 Teams à 44 + 4 + 4 + 4 + 4Schnelles Jeder-gegen-Jeden-Turnier, Rallye mit mehreren Stationen
2 Teams à 7 + 6 Auswechselspieler7 Stammspieler, 3 auf jeder BankKleinfeldfußball mit Auswechselrotation
3 Teams à 6 + 2 Auswechselspieler6 + 6 + 6, 2 rotierendVolleyball im “König des Feldes”-Format

Wer schon weiß, wer mitspielt, und nur noch die Teams auslosen muss, kann den Team-Zufallsgenerator nutzen — er stellt die Aufstellungen automatisch aus der Namensliste zusammen.

Wie man zwischen den Optionen wählt

Wie viel Platz vorhanden ist. Ein einzelnes Feld erlaubt nur ein Spiel gleichzeitig — dann verhindern größere Teams mit rotierenden Auswechselspielern (2x10 oder 2x7+Bank), dass Leute nur herumstehen und auf das nächste Spiel warten. Zwei Felder oder ein großer Platz erlauben kleineren Teams, parallel zu spielen, etwa bei 4x5.

Wie viel Zeit vorhanden ist. Ein Turnier mit mehreren kurzen Spielen zwischen 4 oder 5 Teams passt gut in ein Zeitfenster von zwei bis drei Stunden, weil jedes Spiel kurz ist und alle gegeneinander antreten. Ein einziges, längeres Spiel zwischen 2 großen Teams lässt sich einfacher organisieren, sorgt aber dafür, dass zu jedem Zeitpunkt weniger Leute tatsächlich spielen.

Ob alle gleichzeitig spielen müssen. Wenn ja — zum Beispiel bei einem Firmen-Teambuilding-Tag, bei dem niemand aussetzen soll — teilt in kleine, gleichzeitig spielende Teams (4x5 oder 5x4) auf, jedes mit einer eigenen Aktivität. Wenn Rotation in Ordnung ist, lösen 2 große Teams mit Bank das Problem mit weniger Aufwand.

Nach Sportart

Fußball auf dem Großfeld

Eine offizielle Fußballmannschaft hat 11 Spieler, den Torwart eingeschlossen — 20 Personen reichen nicht für zwei volle Teams (dafür bräuchte man 22). In der Praxis verkleinert eine Gruppe von 20 Leuten bei einem Freundschaftsspiel meist das Format: zwei Teams à 10 gegeneinander, oder man wechselt zum Kleinfeldfußball.

Kleinfeldfußball (7 gegen 7)

7 gegen 7 wird mit 7 Spielern pro Team gespielt, Torwart eingeschlossen. Bei 20 Personen ist 2 Teams à 10 die ausgeglichenste Aufteilung — 7 Stammspieler und 3 Auswechselspieler auf jeder Seite, mit Rotation während des Spiels. So steht niemand zu lange still, und das Spiel bleibt nah am offiziellen Format. Der Leitfaden zum Ausgleichen von Fußballteams hilft dabei, die 7 Stammspieler nach Spielstärke statt nur nach Kopfzahl zu verteilen.

Futsal

Beim Futsal betritt jedes Team mit 5 Spielern das Feld, einer davon Torwart. Bei 20 Personen erlaubt 4 Teams à 5 ein Mini-Turnier, bei dem jedes Team gegen die anderen drei spielt, mit kurzen K.-o.- oder Gruppenspielen. Wer lieber nur ein Spiel gleichzeitig laufen lassen will, fährt auch mit 2 Teams à 10 und rotierenden Stammspielern gut.

Volleyball

Offizielles Volleyball stellt 6 Spieler pro Team aufs Feld. Bei 20 Personen ist das gängigste Format auf Freizeitplätzen 3 Teams à 6, mit 2 rotierenden Personen — das Team, das den Satz verliert, geht raus, das nächste kommt rein, nach dem Prinzip “König des Feldes”. Man kann auch 2 Teams à 10 mit häufigen Wechseln bilden, aber da das offizielle Format 6 Spieler am Netz vorsieht, bleibt das Spiel mit dieser Zahl näher am Original.

Völkerball

Für Völkerball gibt es keine von einem Verband festgelegte feste Teamgröße — es ist ein Freizeitspiel, und die häufigste Aufteilung ist einfach 2 Teams à 10, jedes auf einer Feldhälfte. Das passt gut zu 20 Personen, weil es weder feste Positionen noch eine exakte Spielerzahl auf dem Feld voraussetzt.

Firmen- oder Familien-Teambuilding

Ohne Feld und Ball in der Mitte hängt die Aufteilung nicht mehr von einer Sportregel ab, sondern nur noch von der Dynamik der Aktivitäten. 4 Teams à 5 ist beim Teambuilding oft der ideale Punkt: klein genug, damit wirklich alle mitmachen, groß genug, um bei Aufgaben mit unterschiedlichen Rollen genug Leute zu haben (jemand trägt, jemand löst, jemand rennt). Bei vielen kurzen, schnellen Runden erhöht 5 Teams à 4 die Zahl der möglichen Begegnungen.

Häufige Fragen

Kann man 20 Personen in 3 gleich große Teams aufteilen? Nicht ganz genau — 20 geteilt durch 3 ergibt 6,67, also hätten zwei Teams 7 Personen und eines 6. Das ist eine akzeptable Aufteilung, wenn es keine bessere Option gibt (etwa eine Aktivität, die genau 3 Teams verlangt), aber sobald die Zahl glatt aufgeht, sind 2, 4 oder 5 Teams vorzuziehen.

Was, wenn manche nicht die ganze Zeit mitspielen können? Bevorzugt Aufteilungen mit fester Bank, wie 2x7 mit je 3 Auswechselspielern, statt zu versuchen, alle gleichzeitig aufs Feld zu bekommen. Rotieren ist einfacher, als die Teams mitten im Spiel neu zu mischen.

Lohnt es sich, absichtlich ungleiche Teams zu bilden? Nur um ein Stärkegefälle auszugleichen — zum Beispiel ein zusätzlicher Spieler in einem Team, das gegen erfahrenere Gegner antritt. Ansonsten machen gleich große Teams das Spiel fairer und leichter zu erklären. Wenn die Gruppe fest ist und sich das Spiel jede Woche wiederholt, deckt der Leitfaden zur Organisation eines Freundschaftsspiels den Rest der Planung ab, von der Anwesenheitsliste bis zum Zeitplan.